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Bereits 1894 wurde von Oberlehrer Josef Dittrich in Mühlbach eine Pflichtfeuerwehr gegründet. Aus diesem Anlass wurde eine Effektenlotterie abgehalten, wobei ein Reinerlös von 800 Gulden eingespielt wurde. Von Kaiser Franz Josef I. erhielt die Feuerwehr eine Spende von 80 Gulden. Von diesen Einnahmen wurden 2 Karrenspritzen , 10 Steigrüstungen und 100 Meter Schläuche angekauft. In der ersten Zeit leitete Dittrich die Feuerwehr selbst. Später wurde sie von Gastwirt Kirchberger weitergeführt. Im Laufe der Jahre löste sich die Wehr fast wieder auf. Im Jahre 1900 waren wohl die Gerätschaften vorhanden, jedoch bestand die Feuerwehr eigentlich nur mehr auf dem Papier. 1900 kam der Kaufmann Franz Fritsch zur Wehr, welcher 1901 auch gleich Hauptmann wurde. Fritsch und Dittrich brachten wieder frischen Wind in die Feuerwehr, es wurden wieder Übungen abgehalten und es konnte ein Mannschaftstand von 10 Mann erreicht werden.
Mannschaft um 1902

Bei einer Spendenaktion im Jahre 1902 wurden 670 Kronen gesammelt, vom Kupferbergwerk erhielt die Feuerwehr einen Steigergerätewagen und eine Schlauchhaspel. Im neuen Gemeindehaus errichtete man eine Zeugstätte und einen Schlauchtrockenturm. Von den gesammelten Beiträgen wurden Fackeln, Blusen, Helme, Gurte usw. angekauft in der Hoffnung, dass mehr Leute und Eifer in die Wehr kommen würde. Aber diese Hoffnung erfüllte sich nicht, es waren wieder nur einige wenige Männer, die zu den Übungen kamen. Weder eine Strafdrohung für die Mitglieder noch die Bekanntgabe der ihrer Namen auf der Gemeindetafel vermochten die Disziölin zu heben. Beim Brand des Walchaugutes sah man deutlich, dass die Steiger- und Spritzenführer, welche nie an Übungen teilnahmen, über keine Kenntnisse verfügten. Beim 10. Gründungsfest der k.k. staatlichen Feuerwehr Salzburg traf das Feuerwehrmitglied Ilger den Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Hlawna. Ilger klagte ihm das Leid von der Pflichtfeuerwehr in Mühlbach. Hlawna versprach, nach Mühlbach zu kommen um beim Aufbau einer Freiwilligen Feuerwehr behilflich zu sein.

1922 wurde die neue Zeugstätte eingeweiht, auch wurde um diese Zeit ein Rettungswagen, fahrbare Schubleiter, eine Motorspritze und ein Rüstwagen angeschafft. 1939 wurde eine Tragkraftpumpe (Fischer) und ein Geländewagen mit Anhänger angekauft. Einige Zeit später wurde an diesem eine Vorbaupumpe montiert.
Zeugstätte

Rüstwagen

ca.1922 "Spritzenmannschaft"

Motorspritze

ca.1922 " Sanitätswagen"

von Pferden gezogener Sanitätswagen

1977 erfolgte die Weihe der neuen Zeugstätte welche von der Gemeinde gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft Bergland errichtet worden war. Das 75-Jahr Gründungsfest wurde aus diesem Anlass um zwei Jahre vorverlegt. Als Geschenk erhielt die Wehr vom Landesfeuerwehrverband eine Schlammpumpe. 1977 kaufte man auch ein stationäres Funkgerät, da das alte von der Post nicht mehr genehmigt wurde. Im Jahre 1979 wurden auch die tragbaren Funkgeräte durch neue ersetzt, außerdem wurde eine zweite Sirene mit Funksteuerung in Betrieb genommen und drei Pressluftatmer angekauft.
Unser langjähriger verlässlicher Fahrmeister Schwaiger Otto mit dem neuen Tankwagen bei der Fahrzeugweihe 1984.


Mannschaft 1992

Fahrzeugweihe des KLF durch Mag. Hans Rainer 1992

Fahrzeugweihe des LF-A 2003

Fahrzeugpatin Anna Höllwart

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